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15.05.2013 Stellungname zur Parteigründung

Gewiß haben einige schon mitbekommen, daß der Kern unserer Gruppe „Die Russlanddeutschen Konservativen“ einer Splitterpartei beigetreten ist.
Schon seit einiger Zeit diskutierten wir in unseren Kreisen über eine Möglichkeit, uns im parlamentarischen Rahmen aktiv zu beteiligen. Sicherlich ist das Parteisystem nicht die beste Erfindung der Menschheit, aber nach dem Zusammenbruch des Deutschen Reiches nach dem II. WK sind die Regeln so aufgestellt, daß nur im Rahmen einer Partei es möglich ist, im politischen Leben des Landes teilzunehmen.

Da die Neugründung einer Partei, die mit vielen Formalitäten verbunden ist, uns abgeschreckt hat, schauten wir uns in den Parteienlandschaften um, in der Hoffnung, eine Partei zu finden, die unserer Weltanschauung und unseren Forderungen entspricht. Wir glaubten, solche Partei gefunden zu haben: eine hoffnungslos überalterte Partei der Vertriebenen, die vor 22 Jahren gegründet wurde und die für die verlorene Heimat und gegen Abtrennung ostdeutscher Gebiete eintrat.

 

 

Nach kurzer Zeit stellte es sich heraus, daß der Parteivorsitzender, ein 86 –jähriger Greis, gar nicht das ist, wofür er von sich am Anfang ausgegeben hat. Doch bald haben wir feststellen müssen, daß die Partei auch noch ein „Ratenschwanz“ mit sich führt. Auf unsere Bemühungen einiges in Ordnung zu bringen, entfaltete der Parteivorsitzende mit bewundernswerter Energie gegen uns einen Papierkrieg. Da es bekannt ist, daß in BRD solche Auseinandersetzungen viele Jahren andauern, und wir keine Zeit mehr zu verlieren haben, entschließen wir uns, eine eigene Partei zu gründen. Aus anderen Vertriebenen Kreisen haben wir Unterstützung erhalten und jetzt sind auch die letzten Vorbereitungen und Formalitäten für die Gründung so gut wie abgeschlossen.

 

Was wollen wir mit einer Partei erreichen? Was sind unsere wichtigsten Ziele und Aufgaben?

Nach langer Beobachtung der politischen Aktivitäten der noch verbliebenen nationalen Parteien, eingeschlossen die 94 Kleinparteien, kann man nicht übersehen, daß sie alle nach dem gleichen Muster agieren, Viele wichtige politische Fragen, die überlebenswichtig für unser Volk und Land sind, werden von allen Parteien ausgeklammert und nicht mal zur Debatte gestellt.

 

Wir alle - Volksdeutsche, Deutsche Vertriebene, einheimische Deutsche - haben etwas Gemeinsam: unsere Deutsche Heimat. Wir haben auch eine gemeinsame Aufgabe: dafür zu sorgen, daß die Heimat uns und unseren Kindern erhalten bleibt.

 

Wir wollen, und wir müssen alle unsere politischen Aktivitäten so gestalten, daß sie im Endeffekt dem Erhalt des Volkstums und der Stärkung unseres Staates nutzen. Alles soll zu diesem Ziel geführt werden: die Bildung, die Erziehung, die Kultur, das Gesundheitswesen, Schutz der Familie, Finanzwesen und Steuerrecht, Gesetzgebung und Rentensystem, Umwelt und Wissenschaft, Forschung und die Wirtschaft, die Außen-, Geopolitik, die Verteidigung.

 

Und nicht zuletzt ist an die Deutschen im Ausland zu denken, die unsere unverzichtbaren genetischen Reserven sind. Diese für unser Volk überlebenswichtigen Aspekte werden heute parallel, gleichzeitig zugrunde gerichtet. Die Überfremdung und die Völkervermischung, was nichts anderes als Völkervernichtung ist, ist das Allerschlimmste, was in unserem Lande von den etablierten Parteien getrieben wird.

 

Volk, Heimat und Familie sind die wichtigsten Grundlagen eines gesunden und sinnerfühlten Zusammenlebens in einer Volksgemeinschaft, ein Fundament jedes souveränes Staates, wenn er souverän ist oder bleiben will. Für diese Werte wollen wir uns einsetzen, jetzt auch im Rahmen einer Partei. Auch wenn die Parteien durch bestimmte gesetzliche Vorgaben einige Nachteile gegenüber anderen Gruppierungen wie Vereinen, Bewegungen usw. haben, so bietet die politische Arbeit im Rahmen einer Partei auch einige Vorteile.

Eine Parteiarbeit ist immer mit dem „Gang ins Volk“ verbunden, durch Flugblätter-Aktion, Info- und Stammtische, persönliche Gespräche, Versammlungen. Diese Aufklärungsarbeit ist nicht minder wichtig als die Prozente bei den Wahlen.

 

Kann man tatenlos zusehen, wie uns und unseren Kindern die Zukunft genommen wird und warten, bis die Armut kommt und das Volk (vielleicht) aufwacht und zur Besinnung kommt? Es kann auch mal alles zu spät sein!

Um an Entscheidungen über diese Fragen mitzuwirken, muss man in die Parlamente kommen, die leider heute von der Interessen-Lobby gesteuert werden. Die Parlamente sind aber nach unserer Überzeugung nicht für die Bereicherung der Abgeordneten durch übertriebenen Sold und Diäten da. Wir wollen nach der Auffassung des Preußenkönigs Friedrich des Großen verfahren. Wir wollen Diener des Staates (des Volkes) sein. DIENER und nicht Profiteure!

 

Wir, alle Deutschen, vereinigt in einem Bund aller Deutschen Gruppen und Stämmen im gesamten Deutschland, auch unsere Deutsche Volksgenossen im Ausland nicht vergessen, ob es aus Rußland heimgekehrte Wolgadeutsche, Schwarzmeer-, Krim- und Wolyniendeutsche, Mennoniten und Schwaben, ob es aus Osteuropäischen deutschen Siedlungen stammende Siebenbürgendeutschen, Donauschwaben oder Banatadeutschen, ob im Mutterland lebende Friesen und Sachsen, Franken und Bayern, nur gemeinsam können wir noch den drohenden Untergang Deutschlands verhindern. Wir sind bereit, uns dafür einzusetzen.

Deutschland geht uns alle an! Deutschland ist unser gemeinsames Haus.

 

Johann Thießen