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Göttingener Behörden schänden das Gedenken an die Opfer der Repression

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2006: Gedenken an die russlanddeutschen Opfer der Repression.

Traditionell findet seit über 20 Jahren im Durchgangslager Friedland an der Lager-Glocke eine Trauerveranstaltung statt die dem Jahrestag des Ukas der Stalinsregierung über die Liqudierung der Wolgarepublik und der Deportation aller Deutschen nach Sibirien und Asien gewidmet ist. In diesem Jahr war diese Veranstaltung für den 12. September um 14 Uhr angemeldet. Zur gleicher Zeit hat die Verwaltung des Landkreises Göttingen gemeinsam mit dem «Bündnis gegen Rechts“ (Antifa) ein Fest für die Flüchtlinge im Lager organisiert, mit Musik, mit Tanzen. Dieses Fest fand von 11 Uhr bis 15 Uhr gerade an der Stelle statt, wo die Landsmannschaft der Deutschen aus Russland die Trauer-Kundgebung durchführte.


In dem Moment, als in der Kirche die Trauer-Veranstaltung lief, tobte draussen an der Kirche die laute Musik, tanzten  und vergnügten sich die afro-arabischen Lager-Einwohner. Nach dem Trauer-Gedenken in der Kirche gingen die Trauergäste zu der Glocke um einen Kranz niederzulegen. Sie mussten sich durch die Menge der sich auf dem Fest vergnügenden Asylanten drängen. An dem Heimkehrer-Denkmal saßen Syrische Flüchtlinge mit Bierdosen und die  Polizei hat sie höflich gebeten, für ein paar Minütchen zur Seite zu gehen um den Trauergästen zu ermöglichen, den Kranz an dem Denkmal niederzulegen.


Dieses «Willkommensfest» wurde vom  Landkreis Göttingen zusammen mit dem Bündnis gegen Recht und der „Antifaschistische Linke International“ (ALI) organisiert als eine Maßnahme gegen die Mahnwache der Partei ARMINIUS-Bund, die gemeldet hat, daß 10 Personen ein Plakat zeigen werden, das auf die dramatische Situation der Deutschen im Gebiet Donbass aufmerksam machen soll. Die Mahnwache sollte um 12 Uhr beginnen und um 14 Uhr enden, also vor dem Beginn der Trauerveranstaltung der Landsmannschaft.
Die Mahnwache des ARMINIUS-Bundes wurde verboten, die Gegenveranstaltung der ANTIFA wurde aber paradoxerweise genehmigt.
Die laute Musik, das Tanzen und Jubeln während der Trauerveranstaltung der Landsmannschaft     bewerten wir als Beleidigung und Erniedrigung der Deutschen aus Russland seitens der Poliker der BRD! Wir sind entsetzt über das rücksichtslose und beschämende Verhalten der Politiker des  Landkreises Göttingen und der BRD und drücken unseren Protest gegen die Verachtung des Gedenkens an die deutsche Opfer von Deportation und Repressalien aus.
Bundesvorstand des ARMINIUS-Bundes