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Über das deutsche Volkslied

"Höre fleißig auf alle Volkslieder; sie sind eine Fundgrube der schönsten Melodien und öffnen dir den Blick in den Charakter der verschiedenen Nationen."

Robert Schumann

Über die Erde verstreut lebt unser deutsches Volk. Den verschiedensten Staaten in Europa und Übersee gehören seine Menschen als tüchtige und treue Bürger an; vielfältig und von der geschichtlichen Entwicklung in fremder Umwelt gefärbt ist das Bild dieser Volksgruppen. Der Raum, in dem sie leben, die Heimat, die sie sich erarbeiteten, die Berufe, in denen sie wirken, haben im Laufe der Generationen jenem Bild eine besondere Abtönung gegeben. Aber entscheidend geprägt wurde es durch die stammliche Art dieser Deutschen, durch das geheimnisvolle, Jahrhunderte überdauernde und befruchtende Wesen ihres Volkstums.

Die Pflege des Volksliedes ist ein Bekenntnis zum deutschen Volkstum, vor allem jenseits der Grenzen; die unterirdischen Ströme rauschen in ihm auf, die Deutsche in der Welt miteinander verbinden. In jedem gesungenen Lied nimmt dies Volkstum neue Form und Gestalt an. Die Kraft aus dem Urborn, die diese Lieder des Volkes schuf, strömt wieder zurück in die singende Gemeinde.                              

Maria Kahle (1891-1975)


 

Das Elend der Konservativen

Es ist kaum zu glauben: Die Kon­servativen, die sich als „national“ Bezeichnenden, die Vertriebenen (die schon der CDU/CSU auf dem Leim gegangen sind), die Stauf­fenberg-Verehrer, die JF-Leser, die enttäuschten Unionswähler, alle haben jetzt die Lösung vor Augen: „AfD wählen!“ Und welcher En­thusiasmus sich da breit macht: „Unser Staat erscheint verrottet”. Am 25. Mai können wir das ändern! Wir sind das Volk!“ So einfach ist das. Das System hält seinen ent­täuschten Wählern ein Stöckchen hin und ... sie springen darüber!

Wo bleibt die Erkenntnis, daß die De­mokratie die Herrschaftsform des Gel­des ist? Daß die Mitbestimmung des Volkes eine Illusion bleibt? Daß die „demokratischen Parteien“ die „Volks­vertreter“, „Minister“, „Kanzler“, „Ver­fassungsrichter“ und „Präsidenten“ nur Dienstleister der Plutokraten sind. Alles schon vergessen, was Oswald Spengler, Moeller van den Bruck, Werner Som­bart, Carl Schmitt, Hans Zehrer, Mar­tin Heidegger, Hans Domizlaff, Konrad Lorenz, Caspar von Schrenck-Notzing, H.D. Sander, Hans-Herbert von Arnim und viele andere Denker zur Demokratie gesagt und geschrieben haben?


Hans Unger – Kämpfer für die Deutsche Heimat

In diesem Jahr jährt sich zum 25. Mal der Todestag von Johann Unger, der auch nach seine Rückkehr ins Mutterland mit dem Kampf für die Ausreise seine deutschen Volksgenossen nach Deutschland aus der Sowjetunion nicht aufhört, bis zu seinem Tode. Das größte Teil seines Lebens, sein Einkommen, seine Gesundheit opferte er für das Recht der Deutschen in der UdSSR auf die Deutsche Heimat.

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Im Jahre 1962 wird der gläubiger Mennonit Johann Unger wegen seines Ersuchens der Erlaubnis für die Ausreise nach Deutschland in eine Psychiatrieanstalt gesteckt. Nach der Entlassung nimmt er den Kampf für die Ausreise wieder auf. Nur in der Ausreise sieht er die Rettung von der Zwangsassimilation der Deutschen in der UdSSR.


AUS DER GESCHICHTE DIE RUSSLANDDEUTSCHEN

Als Folge der Deportation lebten die Wolga-Deutschen, die Ukraine-Deutschen und alle deren Nachkommen zerstreut in der Sowjetunion, vor allem in Kasachstan. Es gab aber deutsche Orte,  auch große Siedlungen  im Ural und in Sibirien, die aus mehreren Dörfern bestanden, die von der Deportation nicht betroffen waren.

 

Eine deutsche Siedlung in den Steppen Sibiriens

Anfang der 1990-er Jahre war der Höhepunkt der Auswanderung der Deutschen aus Rußland nach Deutschland.  Die Auswanderung aus diesen deutschen Dörfern verlief so rasch, daß viele Häuser leer stehen blieben. In Deutschland bemühten sich die Volksdeutschen, zusammen in einer Gegend anzusiedeln.  Auch nach 20 Jahren werden immer noch enge Kontakte zueinander gepflegt. Zu Hochzeiten oder Beerdigungen kommt die ganze meist große Verwandtschaft und das halbe Dorf, wofür man oft mehrere hundert Kilometer zurücklegt. Ein Dorftreffen ist schon Tradition geworden.


 

Die Auswanderungsbewegung..

Mit dem Artikel „Johann Unger – Kämpfer für die Deutsche Heimat“ haben wir angefangen, über die in der Sowjetunion entstandene Auswanderungsbewegung der 70-er Jahre zu berichten.

Diese Bewegung ist zu Unrecht in Vergessenheit geraten. Die Aktivisten waren ständiger Beobachtung, Verfolgung, Verhaftung, Folterung und Inhaftierung in der UdSSR ausgesetzt. Die zurückgebliebene Familie mußte unter Ausgrenzung leiden und wurde oft daran gehindert, das tägliche Brot zu erwerben. Die mutigen Frauen und Männer dieser Bewegung haben es verdient, von uns, denen es ermöglicht worden ist in der Heimat unserer Ahnen zurückzukehren, geachtet und geehrt zu werden und ihrer zu gedenken. Nicht alle haben überlebt, nicht alle haben das erlebt, wofür sie gekämpft haben. Einige sind an den Folgen der Folterung gestorben, einige im Gefängnis ermordet worden und einige sind durch die medizinischen Misshandlungen in den Psychiatrieanstalten gesundheitlich ruiniert und frühzeitig gestorben.