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Mein Leben ist ein dunkles Lied

DEUTSCHLAND, DEINE KINDER

Vom Leben und Sterben der Dichterin Edeltraut Eckert

Wer heutzutage die Zeitung aufschlägt oder das Fernsehen anschaltet, erfährt vieles über den Unrechtscharakter des Dritten Reiches, jedoch wenig über jenen des DDR-Regimes. So bleibt dem einfachen Bürger weitgehend die Tatsache verborgen, daß die auf dem Boden der ehemaligen DDR liegenden NS-Konzentrationslager nach 1945 unter sowjetischer Regie weiter betrieben und zum grausamen Schicksal von über 250.000 Deutschen wurden. Aufgrund dieser einseitigen Geschichtsbetrachtung dürfte auch den wenigsten die Zahl von etwa 100.000 Menschen bekannt sein, die in den KZ’s Buchenwald, Sachsenhausen und Fünfeichen, sowie in den Zuchthäusern Bautzen, Brandenburg, Hoheneck, Torgau, Waldheim und Bützow—Dreibergen zu Tode kamen.


 

Hermannsblat

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Die Protestuierten

Nein, verehrte Leser, Sie haben richtig gelesen. Es ist auch kein Druckfehler, und auch kein Tippfehler vom Autor. Es ist ein ganz neues Wort, und es ist kaum notwendig, die Bedeutung dieses Wortes zu erklären. Es bedeutet das, wonach es sich auch anhört – Prostitution. Aber nicht in ihrer gewohnten, sondern in einer speziellen, konkreten, Form, die sich im heutigen Deutschland zu einem ganz normalen Gewerbe zu entwickeln scheint. Bei dieser Form des „ältesten Gewerbes“ der Welt geht es nicht um die Befriedigung sexueller Wünsche gegen Bares, sondern um Protest auf Bestellung. Das Prinzip und der Aufbau des Milieus sind dieselben wie die des Rotlichtgewerbes: Es gibt Freier; es gibt Zuhälter und es gibt auch, natürlich die Prostituierten, in dem Fall eben, die Protestuierten. Einen großen Unterschied zum horizontalen Gewerbe gibt es, allerdings doch. Nämlich: bezahlt wird nicht immer mit dem privaten Geld der Freier, sondern oft mit dem der Allgemeinheit, sprich der Steuerzahler.


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Die Frau als Schöpferin und Erhalterin des Volkstums

Wenn man als Frau dieses Thema gestellt bekommt, so hat man das Gefühl, es sei unnötig, darüber zu sprechen; es sei so unnötig, als wenn man vom Wasser reden wolle, daß es fließe, und vom Licht, daß es leuchte. So selbstverständlich sieht man sich als Frau inmitten dieser Aufgabe. Ja, man könnte sagen, das Maß der Treue zum Volkstum sei das Wertmaß für die Frau schlechthin.Unter Volkstum verstehen wir das aus einer gemeinsamen Wurzel entstandene Leben in der Gesamtheit seiner Äußerungen. Wir können auch sagen: Volkstum ist die Selbstdarstellung eines Volkes, die Darstellung und Offenbarung seiner gemeinsamen Freuden und Leiden, seiner Hoffnungen und Ängste, seiner Trieb- und Willenskräfte, kurz die gemeinsame Gebärde seines Lebens. Wenn wir von Volk und Volkstum sprechen, so müssen wir dort beginnen, wo sein Ursprung ist.