Hans Unger – Kämpfer für die Deutsche Heimat

In diesem Jahr jährt sich zum 25. Mal der Todestag von Johann Unger, der auch nach seine Rückkehr ins Mutterland mit dem Kampf für die Ausreise seine deutschen Volksgenossen nach Deutschland aus der Sowjetunion nicht aufhört, bis zu seinem Tode. Das größte Teil seines Lebens, sein Einkommen, seine Gesundheit opferte er für das Recht der Deutschen in der UdSSR auf die Deutsche Heimat.

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Im Jahre 1962 wird der gläubiger Mennonit Johann Unger wegen seines Ersuchens der Erlaubnis für die Ausreise nach Deutschland in eine Psychiatrieanstalt gesteckt. Nach der Entlassung nimmt er den Kampf für die Ausreise wieder auf. Nur in der Ausreise sieht er die Rettung von der Zwangsassimilation der Deutschen in der UdSSR.


Die Auswanderungsbewegung..

Mit dem Artikel „Johann Unger – Kämpfer für die Deutsche Heimat“ haben wir angefangen, über die in der Sowjetunion entstandene Auswanderungsbewegung der 70-er Jahre zu berichten.

Diese Bewegung ist zu Unrecht in Vergessenheit geraten. Die Aktivisten waren ständiger Beobachtung, Verfolgung, Verhaftung, Folterung und Inhaftierung in der UdSSR ausgesetzt. Die zurückgebliebene Familie mußte unter Ausgrenzung leiden und wurde oft daran gehindert, das tägliche Brot zu erwerben. Die mutigen Frauen und Männer dieser Bewegung haben es verdient, von uns, denen es ermöglicht worden ist in der Heimat unserer Ahnen zurückzukehren, geachtet und geehrt zu werden und ihrer zu gedenken. Nicht alle haben überlebt, nicht alle haben das erlebt, wofür sie gekämpft haben. Einige sind an den Folgen der Folterung gestorben, einige im Gefängnis ermordet worden und einige sind durch die medizinischen Misshandlungen in den Psychiatrieanstalten gesundheitlich ruiniert und frühzeitig gestorben.


 

Leni Riefenstahl – bewundert, verleumdet und unvergessen

DEUTSCHLAND, DEINE KINDER

Die am 22.8.1902 in Berlin geborene Helene Bertha Amalia Riefenstahl war nicht nur eine geniale Filmregisseurin, sondern darüber hinaus auch Tänzerin, Schauspielerin, Fotografin und Taucherin. Daß sie ihre größten Erfolge während des Dritten Reiches feierte und das Wohlwollen Adolf Hitlers genoß, mindert nicht ihre überragende Begabung als eine der größten Filmregisseurinnen unserer Zeit, auch wenn maßgebliche Kreise Nachkriegsdeutschlands sie undifferenziert als „NS-Propagandistin“ bis zu ihrem Tode diffamieren.

(*22.8.1902 in Berlin - 8.09.2003)


Mein Leben ist ein dunkles Lied

DEUTSCHLAND, DEINE KINDER

Vom Leben und Sterben der Dichterin Edeltraut Eckert

Wer heutzutage die Zeitung aufschlägt oder das Fernsehen anschaltet, erfährt vieles über den Unrechtscharakter des Dritten Reiches, jedoch wenig über jenen des DDR-Regimes. So bleibt dem einfachen Bürger weitgehend die Tatsache verborgen, daß die auf dem Boden der ehemaligen DDR liegenden NS-Konzentrationslager nach 1945 unter sowjetischer Regie weiter betrieben und zum grausamen Schicksal von über 250.000 Deutschen wurden. Aufgrund dieser einseitigen Geschichtsbetrachtung dürfte auch den wenigsten die Zahl von etwa 100.000 Menschen bekannt sein, die in den KZ’s Buchenwald, Sachsenhausen und Fünfeichen, sowie in den Zuchthäusern Bautzen, Brandenburg, Hoheneck, Torgau, Waldheim und Bützow—Dreibergen zu Tode kamen.