Der große deutsche Tenor, Künstler und Mensch

Durch meine in den letzten Jahren aufgekommene Begeisterung zum deutschen Volkslied bin ich auf die weltberühmten deutschen Tenöre der Nachkriegszeit gestoßen: Peter Anders, Fritz Wunderlich, Rudolf Schock.

Aus einigen Berichten habe ich erfahren, daß Rudolf Schock die letzten seiner Lebensjahre in meiner Kreisstadt Düren verbracht hat, wo er auch unerwartet am 13. November 1986in seinem Haus an Herzversagen starb.


Der selbstlose Fuchs

Stellungnahme zur Einwanderungspolitik in der BRD,  verfasst in eine Fabel

 

Der Fuchs war mal ein guter Jäger und schlauer Dieb.

Doch einst im Hühnerstall erwischt,
Bezog er viele harte Schläge
                                                           
 

Über das deutsche Volkslied

"Höre fleißig auf alle Volkslieder; sie sind eine Fundgrube der schönsten Melodien und öffnen dir den Blick in den Charakter der verschiedenen Nationen."

Robert Schumann

Über die Erde verstreut lebt unser deutsches Volk. Den verschiedensten Staaten in Europa und Übersee gehören seine Menschen als tüchtige und treue Bürger an; vielfältig und von der geschichtlichen Entwicklung in fremder Umwelt gefärbt ist das Bild dieser Volksgruppen. Der Raum, in dem sie leben, die Heimat, die sie sich erarbeiteten, die Berufe, in denen sie wirken, haben im Laufe der Generationen jenem Bild eine besondere Abtönung gegeben. Aber entscheidend geprägt wurde es durch die stammliche Art dieser Deutschen, durch das geheimnisvolle, Jahrhunderte überdauernde und befruchtende Wesen ihres Volkstums.

Die Pflege des Volksliedes ist ein Bekenntnis zum deutschen Volkstum, vor allem jenseits der Grenzen; die unterirdischen Ströme rauschen in ihm auf, die Deutsche in der Welt miteinander verbinden. In jedem gesungenen Lied nimmt dies Volkstum neue Form und Gestalt an. Die Kraft aus dem Urborn, die diese Lieder des Volkes schuf, strömt wieder zurück in die singende Gemeinde.                              

Maria Kahle (1891-1975)


 

Die Frau als Schöpferin und Erhalterin des Volkstums

Wenn man als Frau dieses Thema gestellt bekommt, so hat man das Gefühl, es sei unnötig, darüber zu sprechen; es sei so unnötig, als wenn man vom Wasser reden wolle, daß es fließe, und vom Licht, daß es leuchte. So selbstverständlich sieht man sich als Frau inmitten dieser Aufgabe. Ja, man könnte sagen, das Maß der Treue zum Volkstum sei das Wertmaß für die Frau schlechthin.Unter Volkstum verstehen wir das aus einer gemeinsamen Wurzel entstandene Leben in der Gesamtheit seiner Äußerungen. Wir können auch sagen: Volkstum ist die Selbstdarstellung eines Volkes, die Darstellung und Offenbarung seiner gemeinsamen Freuden und Leiden, seiner Hoffnungen und Ängste, seiner Trieb- und Willenskräfte, kurz die gemeinsame Gebärde seines Lebens. Wenn wir von Volk und Volkstum sprechen, so müssen wir dort beginnen, wo sein Ursprung ist.